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Perschmann
FAQ-Bereich

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Häufig gestellte Fragen wollen auch beantwortet sein. Hier finden Sie nicht nur FAQ, sondern auch Nutzungshinweise, die Ihnen Ihre Arbeit bei der Messmittelverwaltung erleichtern sollen. Bleibt eine Frage ungeklärt, so kontaktieren Sie uns einfach und sprechen Sie mit uns persönlich!

Prüfintervall

Wie lang sollte es sein und wer ist dafür verantwortlich?

 

Das Prüfintervall bestimmt die Dauer, die das Messmittel bis zur Rekalibrierung eingesetzt werden kann. Verantwortlich für die Dauer ist das jeweilige Unternehmen, nicht das Kalibrierlabor. Die Dauer sollte so gewählt werden, dass die Messergebnisse der Messmittel bei der Rekalibrierung idealerweise noch innerhalb der Toleranzgrenzen sind. Sollten sie es nicht mehr sein, dann muss ggf. eine Gefahrenbeurteilung stattfinden. Dabei wird geprüft, welche Auswirkungen die Arbeit mit dem betreffenden Messmittel hatte und ob ggf. ein Rückruf von Produkten erforderlich ist. Abhängig vom Verschleiß kann das Intervall daher je nach Messmittel-Typ und Einsatz sehr unterschiedlich sein. Viele Kunden starten für Messmittel mit durchschnittlichen Qualitätsanforderungen und durchschnittlichem Verschleiß mit einem Intervall von 12 Monaten. Je nach Anforderung kann sich der Wert verlängern oder verkürzen.

Ident-Nummern-Auswahl

Welche Systeme sind sinnvoll und können von Perschmann Calibration übernommen werden?

 

Perschmann Calibration kann alle Kunden-Systeme bis zu 56 Zeichen alpha-numerisch übernehmen. Sinnvoll ist: Eine möglichst kurze Nummer: Sie verhindert Ablese- und Übertragungsfehler (möglichst maximal 8 Zeichen). Eine Nummer ohne Abgrenzungszeichen (Leerzeichen, Punkt, Schrägstrich). Sie sind schwer zu erkennen. Falls notwendig, sollte möglichst nur – (Trennstrich) als Abgrenzungszeichen verwendet werden. Eine eindeutige Nummer. Jedes Messmittel erhält „seine“ Nummer. Die Nummer wird auch bei Verschrottung nicht wieder verwendet. Das unterstützt eine eindeutige Dokumentation der MessmittelLebensdauer. Eine fortlaufende Nummer. „Sprechende“ Nummern sind unflexibel. Bewegungsdaten können meist besser in einer Software gespeichert und geändert werden. Perschmann Calibration bietet mit der Hoffmann Group eine 7-stellige eindeutige Nummer (3 Ziffern – 4 Ziffern), siehe rechts.

Ident-Nummern-Spezial-Aufkleber

Perschmann Calibration bietet ein einfaches,
auditsicheres System an

 

  • Fortlaufen nummeriert (7-stellig, xxx-yyyy), also einmalig und eindeutig
  • Data-Matrix-Code zum elektronischen Lesen der Nummer
  • Wird von der Hoffmann Group/Perschmann Calibration
    bei Neuware-Kalibrierung verwendet
  • Wird von PeCal bei der Rekalibrierung verwendet
  • Kann vom Kunden gekauft und selber verwendet werden

 

Die Ident-Nummern können auf Wunsch auch signiert
werden. Dadurch sind sie dauerhaft präzise lesbar.
Der Data-Matrix-Code kann ebenfalls signiert werden.

Akkreditierung

Welchen Nutzen hat die Akkreditierung des Kalibrierdienstleisters für den Kunden?

 

Bei der Akkreditierung eines Kalibrier-Laboratoriums durch die DAkkS (früher DKD) gemäß DIN EN ISO/IEC 17025 wird die Umsetzung der Abläufe eines Unternehmens entsprechend QM-Handbuch überprüft (ähnlich ISO 9001:2008). Zudem wird geprüft und sichergestellt, dass ein Kalibrierlabor die technischen Kompetenzen hat, die entsprechenden Kalibrierdienstleistungen richtig auszuführen. Für den Kunden bietet die Akkreditierung daher Verlässlichkeit und entbindet ihn i.d.R. von der Auditierung seines Dienstleisters. Seit dem 01.01.2010 heißt die Stelle in Deutschland, die Kalibrierlaboratorien entsprechend DIN EN IS O/IEC 17025 akkreditiert, „Deutsche Akkreditierungsstelle“, DAkkS (ehemals Deutscher Kalibrierdienst, DKD). Perschmann Calibration ist seit dem 04.04.2011 DAkkS-akkreditiert.

 

Perschmann Calibration GmbH ist akkreditiert für dimensionelle Messgrößen, mechanische Messgrößen, elektrische Messgrößen, Zeit und Frequenz, thermodynamische Messgrößen

Prüfplaketten

Welche Prüfplaketten müssen verwendet werden?

 

Prüfplaketten können verwendet werden, es besteht aber keine Verpflichtung. Sie sind lediglich ein Hilfsmittel für die Messmittelverwaltung. Die meisten Unternehmen verwenden Prüfplaketten mit dem Datum der Rekalibrierung (Kalibrierdatum plus Prüfintervall in Monaten), das Prüfintervall gibt der Kunde vor. Eine Prüfplakette kann auch das Kalibrierdatum ausweisen. Das ist besonders dann sinnvoll, wenn die Prüfintervalle sehr flexibel verändert werden. Perschmann Calibration bietet Prüfplaketten mit Jahres-Zahl, Jahres-Farbe und Monats-Ring für die Nutzung eines Prüfintervalls. Für die Verwaltung ohne Prüfintervall wird eine weisse Prüfplakette mit Jahreszahl und Monats-Ring verwendet.

Versand

Ist ein Versand mit eigener Verpackung möglich?

 

Selbstverständlich können Sie Ihre Messmittel in Ihrer eigenen Mehr- oder Einweg-Verpackung zu uns senden. Auch bei der Abholung durch uns bzw. unseren Partner DHL kann Ihre eigene Verpackung genutzt werden. Wichtig ist, dass Ihre Verpackung bei Abholung per DHL die Maße 120 × 60 × 60 cm (L × B × H) und das Gewicht von 30 kg nicht überschreitet. Sicherer und bequemer geht es mit unseren Leihboxen. Diese erhalten Sie von uns kostenlos. Die Boxen sind mit Noppenschaum gefüllt. So sind Ihre Messmittel bestens geschützt.

Bewertung von Kalibrierungen

Vorgehensweise Perschmann Calibration und DIN EN IS O 14253-1

 

Die DIN EN IS O 14253-1 beschreibt das Bewerten von Messergebnissen unter Berücksichtigung der Messunsicherheit. Abhängig von der Messunsicherheit und der Position eines Messwertes bezogen auf die zugrunde gelegte Toleranz, wird bei der Beurteilung zwischen den Prüfentscheiden ,,verwendbar“ (1), „unbrauchbar“ (2) und ,,Entscheidung auf Grundlage betriebsspezifischer Regelungen“ (3) unterschieden. Eine verlässliche Aussage zur Einsatzfähigkeit kann nur getroffen werden, wenn die ermittelten Messwerte außerhalb der Toleranz erweitert um die Messunsicherheit U liegen (2) oder innerhalb der Toleranz reduziert um U (1). In dem Bereich der Toleranzgrenze reduziert bis erweitert um U kann aufgrund der Unsicherheit nicht eindeutig bewertet werden (3). In diesem Fall entscheidet der Anwender/das Unternehmen über den Einsatzfall. Anstelle der Begriffen (1), (2), und (3) können auch ähnliche Begriffe verwendet werden. Die meisten unserer Kunden (bei Perschmann Calibration ca. 98 %) bewerten bei Werkskalibrierungen Messmittel mit Messwerten innerhalb der Toleranz mit uneingeschränkt einsatzfähig. Daher bietet Perschmann Calibration diese Interpretation (Entscheidung aufgrund betriebsspezifischer Regelung) als Standard an. Natürlich bewerten wir auch mit um die Messunsicherheit reduzierten Toleranzgrenzen. Sollten Sie das wünschen, geben Sie uns einfach einen Hinweis dazu per Bearbeitungshinweis auf Seite 50. Oder rufen Sie uns an, wir beraten Sie gerne! Einen Hinweis zu der Bewertung finden Sie – auditsicher – im unteren Bereich auf unseren Kalibrierscheinen.

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